Wenn Schulen, Universitäten, Ämter und Ministerien in Ihrem Einkauf darauf achten, dass Produkte wie Kaffee, Uniformen, Computer und Pflastersteine unter Einhaltung grundlegender Arbeitsrechte produziert wurden. „Faire Beschaffung" heißt, dass Steuergeld nicht in ausbeuterische Arbeitsverhältnisse investiert wird.

Wenn Bund, Länder und Gemeinden ihren Einkauf sozial fair gestalten, können sie zu besseren Arbeitsbedingungen und zu einer Reduzierung der Armut weltweit beitragen und ein Vorbild für Unternehmen und KonsumentInnen sein.

Beispiele aus der Praxis

Belgien

Brüssel - Belgien

Ca. 100 Städte und Gemeinden haben Beschlüsse für eine sozial faire Beschaffung gefasst.

Communidad de Madrid

Madrid - Spanien

Die Stadt Madrid kauft Zucker, Kaffee, Kakao, Schokolade und Tee in FAIRTRADE-Qualität.

Dortmund

Dortmund - Deutschland

Beschaffung von ökologisch und sozial verträglich produzierter Berufsbekleidung für MitarbeiterInnen des Be- triebsrestaurants.

FAIRTRADE-Gemeinden in Österreich

Wiener Neustadt - Österreich

In Österreich gibt es über 60 FAITRADE-Gemeinden. Unter den ersten: Wiener Neustadt

Netzwerk Faire Kulturhauptstadt Ruhr.2010

Essen - Deutschland

Eine ganze Region wurde 2010 Kulturhauptstadt und hat sich mit der MAGNA CHARTA RUHR.2010 für eine faire Beschaffung und gegen ausbeuterische Kinderarbeit ausgesprochen.